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Liebenswertes Chaos Bei den Beilers herrscht liebenswertes Chaos - und Mama Petra. Doch die sympathische Dame führt kein strenges Regiment. Das verrät schon ihr spitzbübisches Lächeln, das sie ihren Töchtern vererbt hat. Und noch was hat sie ihren Mädels mitgegeben: Die Freude an der Musik.
Während sie selbst in der Band Appaloosa für Country-Stimmung sorgt, ist Denise eine der Stimmen der Torpedos - und Nadine der Liebling der Starmania-Fangemeinde. Das hat auch der gestrenge Juror Hannes Eder erkannt, der streichelweich wird, wenn die Reh-äugige Lady zum Mikro greift.
"Seinen Job würd' ich nie im Leben machen wollen - schließlich ist er meistens der Buhmann der Nation. Selbst wenn er probiert, immer unparteiisch zu sein", streut ihm dann auch die Tirolerin Rosen. Überhaupt beginnt das Allround-Talent, das nicht nur Klavier und Harfe, sondern auch erfolgreich Tennis spielt, zu strahlen, sobald sie von "Starmania" erzählt.
Alles mega
"Für mich ist das alles mega", so Nadine, die sich und ihre Konkurrenten schon jetzt als "große Familie" bezeichnet. Überhaupt sei es hie und da nicht ganz so leicht, im Rampenlicht zu stehen. "Manchmal hab' ich schon das Gefühl, dass die Leute nur darauf warten, dass das 16-jährige Mädel, das ich nun mal bin, endlich einen Fehler macht", glaubt Nadine. Gesanglich hat sie sich bis dato aber noch keinen Ausrutscher geleistet - doch ihre beiden Angst-Kategorien liegen noch vor ihr.
"Die Sparten Austro-Pop und Song-Contest liegen mir glaub' ich nicht so gut - schließlich war ich bei vielen der Nummern noch nicht einmal geboren", denkt sie schon an die kommenden Wochen. "Mein Ziel ist es, zumindest einmal ein Duett singen zu können - dafür müsste ich aber unter die besten Sechs kommen."
Disziplin ist wichtig
Ihr Ziel erreichen will Nadine mit eiserner Disziplin. Dass es ohne die nicht funktioniert, hat sie nämlich von Anbeginn ihrer Casting-Karriere erkannt.
Aber hat ein 16-jähriges Mädel nicht auch mal Lust, einfach nur ein 16-jähriges Mädel zu sein? "Ehrlich gesagt: Meine wilden Zeiten hab' ich schon hinter mir. Mit 14, 15 war ich ein echtes Partygirl, das schon am Montag gewusst hat, welche Fete am Freitag steigt. Mittlerweile bin ich ein bisserl ruhiger geworden", zeigt sich die Teenagerin erwachsen.
An einen möglichen "Starmania"-Sieg will Nadine übrigens partout nicht denken. "Das wäre noch viel zu früh", ist sie überzeugt. "Ich genieße lieber die Zeit, die ich jetzt erleben darf - und die Dinge, die ich lernen kann." Ob es von Nachteil sei, aus Tirol - der Heimat der ersten beiden Casting-Sieger - zu kommen? Nadine schüttelt den Kopf: "Ich glaube, dass die Leute irgendwann vergessen, woher man kommt - und auf die Stimmen hören." Autor: Von Christiane Fasching Quelle: NEUE (c) Tirol Online 2007 | www.tirol.com | |